Insektenkonzert der Europäischen Kulturhauptstadt Bodø

Zur Eröffnung des Percussion-Festivals “Bodø Beat” führte die norwegische Kulturhauptstadt 2024 Bodø das “insect concerto” des bayrischen Komponisten Gregor Mayrhofer auf. Die Idee zum Insektenkonzert war vor ein paar Jahren bei den Berliner Philharmonikern entstanden. Die Europäische Kulturhauptstadt widmet sich so auch der fragilen Verbindung von Natur und Kultur.

8,33 Millionen für klimafitte Kulturbetriebe

In der zweiten Förderrunde unterstützt das Österreichische Kulturministerium landesweit 67 Projekte mit einer Gesamtsumme von 8,33 Mio. Euro. Für das aus EU-Mitteln finanzierte Programm “Klimafitte Kulturbetriebe” standen insgesamt 15 Mio. Euro zur Verfügung. Die geförderten Projekte erstrecken sich über alle Sparten und umfassen sowohl führende Kulturinstitutionen des Bundes und der Länder als auch kleine Kulturbetriebe in ländlichen Regionen.

Deutscher Erdüberlastungstag

Unter der Frage, was die Kultur zur Nachhaltigkeit beitragen kann, führte Radio 3 am Deutschen Erdüberlastungstag ein Interview mit dem Kultur- und Wirtschaftswissenschaftler Dr. Ralf Weiß. Der Vorsitzende des Netzwerks Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur betonte die Rolle der Kultur für einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel und warnte vor unverhältnismäßigen Zertifizierungsanforderungen an den gesamten Kulturbereich.

Klimafittes Naturhistorisches Museum Wien

Das Naturhistorische Museum Wien hat seine Klimaziele angepasst. Das Museum verabschiedete sich von dem ursprünglichen Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden, und hat sich das neue Ziel gesetzt, ein möglichst CO2-neutrales Museum zu werden. Trotz umfangreicher Maßnahmen, die das Museum bereits im Bereich der Energie- und Wärmeversorgung umsetzen konnte, hält die Museumsdirektion ihr vorheriges Ziel für unrealistisch.

Erstberatungsangebot der Green Culture Anlaufstelle

Die Green Culture Anlaufstelle führt eine Sprechstunde zur Erstberatung von Kultur- und Medieneinrichtungen in Deutschland ein. Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Akteure, die sich mit Umwelt- und Klimaschutzfragen in der Kultur- und Medienproduktion beschäftigen. Sie erhalten Handlungsempfehlungen und können sich über bestehende Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen informieren.

Erste Klima Biennale Wien

Vom 5. April bis 14. Juli findet in Wien die erste Klima Bienale mit dem KunstHausWien als Festivalzentrale statt. Unter dem Motto “100 Tage, 100 Partner*innen, 1 Vision” bietet die Biennale eine Vielzahl an Programmpunkten wie die Gruppenausstellung “Into the Woods” oder Mediationsworkshops “To Burn, Forst, Fire”. Zu den Kooperationspartnern zählen die Universität für angewandte Kunst Wien, die Akademie der bildenden Künste Wien sowie die Technische Universität Wien.

DNK-Leitfaden für Film- und Fernsehbranche

Studierende der Stuttgarter Hochschule der Medien (HdM) haben gemeinsam mit dem Institut für Zukunftskultur einen Berichtsleitfaden für die Film- und Fernsehbranche entwickelt. Ziel ist es, Unternehmen und Organisationen anhand von 20 Kriterien zur Nutzung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zu ermutigen.

Nachhaltige Modernisierung und Wiedereröffnung Kunsthaus Wien

Nach einem umfassenden Umbau öffnet das Kunsthaus Wien mit freiem Eintritt bis 3. März und einem inhaltlichen Schwerpunkt auf Kunst und Ökologie. Die Modernisierung des Gebäudes setzte auf eine hydrothermische Energieversorgung und einen Umstieg auf erneuerbare Energien. Inhaltlich verstärkt das Museum seine Auseinandersetzung mit dem vielschichtigen Verhältnis Mensch-Kunst-Natur.

Ausschreibungsstart WIRKMÄCHTIG Culture4Climate Preis 2024

Mit dem Preis sollen Pionier:innen des Klimaschutzes im Kulturbereich in Deutschland ausgezeichnet werden, die innovative und wirkungsvolle Wege des Klimaschutzes beschreiten, durch ihr vorbildliches Engagement wichtige Impulse setzen und andere zur Nachahmung inspirieren. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 EUR dotiert. Interessierte Einzelpersonen, Organisationen und Netzwerke können sich bis zum 7. April 2024 bewerben.

Leipzig gründet Klimaschutznetzwerk für Freie Kulturszene

Auf Einladung des Leipziger Kulturdezernats soll das Klimaschutznetzwerk im Frühjahr 2024 gegründet werden und in einer ersten Projektphase zehn freie Träger in Leipzig unterstützen. Ziel des Netzwerks ist es, bei den teilnehmenden Einrichtungen den Status Quo über Treibhausgasbilanzierung zu ermitteln, um in Zukunft wirksame Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen.

Welche Klimastrategie eignet sich für den Kulturbereich?

Im Schwerpunktthema “Kultur und Klimaschutz” der Kulturpolitischen Mitteilungen veröffentlicht die Kulturpolitische Gesellschaft Zwischenergebnisse der von 2N2K Deutschland koordinierten Initiative Culture4Climate. Der Hauptbeitrag bewertet den entstandenen Handlungs- und Wirkungsmechanismus des Vorhabens als vielschichtige und erfolgversprechende Klimastrategie für den Kulturbereich.

Pilotprojekte Klimaanpassung im Kulturbetrieb

Die Kulturstiftung des Bundes fördert in den Jahren 2024 bis 2025 deutschlandweit zwanzig Kulturinstitutionen verschiedener Sparten zur Entwicklung modellhafter Konzepte zur Klimaanpassung. Mit rund 1,3 Millionen Euro werden bei Einrichtungen wie den Gärten und Parks der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz oder der Stadtbibliothek Saarbrücken auch begleitende Beratungsprozesse und der internationale Wissenstransfer unterstützt.

Emirates Declaration on Culture Based Climate Action

Im Rahmen der 28. Weltklimakonferenz in Dubai gründeten mehr als 30 Kulturminister und Vertreter von Kulturorganisationen eine “Group of Friends of Culture-Based Climate Action”. In einem ministeriellen High-Level-Dialog verabschiedeten die Teilnehmer unter der Führung der Vereinigten Arabischen Emirate und von Brasilien als Arbeitsgrundlage für kommende Weltklimakonferenzen eine “Emirates Declaration on Culture Based Climate Action”.

Nachhaltigkeitsmanager*in im Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München sucht baldmöglichst eine Nachhaltigkeits- und Transformationsmanager*in. Zu den Aufgaben gehört die Erarbeitung und Beratung von Nachhaltigkeitskonzepten und -maßnahmen zur Umsetzung von Transformationsprozessen und Umweltmanagementstrategien für die Abteilungen des Kulturreferats und die angeschlossenen Institutionen, wie Museen und Theater. Die Ausschreibung läuft bis 22. Dezember.

Österreichischer Kinopreis 2023 für nachhaltigen Kinobetrieb

Zum zweiten mal vergab das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) die Österreichischen Kinopreise. Der Förderpreis für ökologisch nachhaltigen Kinobetrieb in Höhe von 6.500 Euro ging an das Grazer Schubert Kino, das im 100. Jahr seines Bestehens als erstes Kino Österreichs die Zertifizierung des Österreichischen Umweltzeichens erhalten hatte.

Novellierte Klimastrategie für Weltkultur- und Naturerbe

Die Generalversammlung der Vertragsstaaten der UNESCO-Welterbekonvention hat sich in Paris auf ein novelliertes Strategiepapier zu Klimamaßnahmen für das Welterbe verständigt. Vor dem Hintergrund der Agenda 2030 legt das Dokument fünf Leitlinien und vier Klimaschutzziele samt Maßnahmen fest, mit denen das Kultur- und Naturerbe der Welt bis 2030 besser vor den Folgen des Klimawandels geschützt werden und zur Eindämmung der Erderwärmung beitragen soll.

Nachhaltigkeit ist Kulturfördermotto 2024 der Stadt Trier

Die Stadt Trier hat in ihrem neuen Kulturleitbild “Nachhaltigkeit für die Kultur” als Handlungsfeld für das städtische Kulturleben aufgenommen. Unter dem Fördermotto plant die Stadt auch die Bereitstellung von Fördermitteln. Ein bereits im Jahr 2021 erarbeiteter Leitfaden für Nachhaltige Veranstaltungen erhielt kürzlich im Wettbewerb „Projekt Nachhaltigkeit“ der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) eine Auszeichnung.

55 Millionen Euro für Klimaanpassung historischen Kulturerbes

Im Land Brandendburg gehört das Kulturerbe zu den 12 Handlungsfeldern der im August 2023 verabschiedeten Klimaanpassungsstrategie. Mit einer neuen Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel in den Bereichen Starkregenvorsorge sowie Schutz denkmalgeschützter Garten- und Parkanlagen stellt das Land Brandenburg ab 2024 bis zu 55 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes zur Verfügung.

Umweltpreis der Wirtschaft für Nordkolleg Rendsburg

Für seine Vielzahl an Maßnahmen zum Klima-, Ressourcen- und Artenschutz sowie der gezielten Ansprache der zahlreichen Besucherinnen, Besucher und Gäste wurde das Nordkolleg Rendsburg mit dem schleswig-holsteinischen Umweltpreis der Wirtschaft 2023 ausgezeichnet. Erstmals in der fast 40jährigen Geschichte des Umweltpreises geht der Preis damit an einen Kulturbetrieb.

Klimabonus mit Wiener Kultur-Token

Die Stadt Wien startet die zweite Phase eines digitalen Forschungsprojekts, das klimafreundliches Alltagsverhalten mit kostenfreien Kulturerlebnissen belohnt. In einer Pilotgruppe mit 2.000 Teilnehmer:innen, deren Mobilitätsverhalten bis Februar 2024 mittels Motion Tracking erfasst wird, erhalten die Teilnehmer:innen für eine klimafreundliche Mobilität sogenannte Kultur-Token, die den freien Eintritt bei teilnehmenden Kulturinstitutionen ermöglichen.

Webbasierter CO2-Rechner für den Kulturbereich

Die Städte Leipzig und Dresden führen einen speziell für und mit Kultureinrichtungen aus beiden Städten entwickelten CO2-Rechner ein. Der Rechner, der auf einem E-Tool für Unternehmen der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz basiert, soll auch bundesweit zur Verfügung gestellt werden. An der Entwicklung und Anpassung des von Handwerksbetrieben genutzten Tools waren rund 150 Kultureinrichtungen in Leipzig und Dresden beteiligt.

Ökologische Nachhaltigkeit in Museen der Schweiz

Der Verband der Museen der Schweiz (VMS) und ICOM Schweiz starteten ein Pilotprojekt “museum2030 – gemeinsam handeln” und veröffentlichten eine Publikation zur ökologischen Nachhaltigkeit im Museum. Im Rahmen einer Workshop-Reihe unterstützen sie dreizehn Museen während eines Jahres dabei, konkrete Nachhaltigkeitsprojekte innerhalb von drei Handlungsfeldern im im eigenen Haus zu entwickeln.

Klimagerechtigkeit und Religion

Im Rahmen einer Ringvorlesung “Klimagerechtigkeit und Religion” der Universität Wien beschäftigte sich der Sozialethiker Markus Vogt mit der Rolle der Kirche im Klimawandel. “Eine Religion, eine Kultur allein kann das nicht richten”, so Vogt, Angesichts einer globalen Herausforderung brauche es im Sinne eines ökologisch eingebetteten Humanismus eine internationale und interreligiöse Verständigung sowie eine Veränderung der Vorstellungen von Freiheit, Fortschritt und gelingendem Leben.

Wettbewerb für nachhaltige Filmproduktionen

Das Bundesumweltministerium (BMUV) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) schreiben in Kooperation mit der Heinz Sielmann Stiftung zum dritten Mal einen Wettbewerb für innovative grüne Filmproduktionen aus. In zwei Kategorien können sich Filmproduktionen bis 30. November beim Eisvogel-Preis für nachhaltige Filmproduktionen 2024 bewerben.

Einheitlicher Klimabilanzstandard für Kultureinrichtungen

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Kulturministerinnen und -minister sowie Kultursenatoren der Länder und die Kommunalen Spitzenverbände verabschiedeten einen gemeinsamen CO2-Bilanzierungsstandard für Kultureinrichtungen. Mit einem CO2-Rechner können Kultureinrichtungen aller Sparten nach einheitlichen Vorgaben ihre CO2-Emissionen erfassen und Einsparpotentiale identifizieren.

EU-Kulturminister für neues Kultur-SDG

Die künftige Rolle der Kultur in der Europäischen Union und bei der Revision der UN Agenda 2030 waren zentrale Themen eines informellen Treffens der EU-Kulturminister im spanischen Cáceres. Mit der Verabschiedung der Cáceres Deklaration bekannten sich die EU-Kulturminister dazu, sich im Post-2030-Prozess für die Aufnahme eines neuen Nachhaltigkeitsziels einzusetzen, das die eigenständige Rolle der Kultur für eine Nachhaltige Entwicklung stärken soll.

Start der Anlaufstelle Green Culture

Kulturstaatsministerin Claudia Roth eröffnete in Berlin eine Green Culture Anlaufstelle. Verantwortet von der delta1 gGmbH soll sie Beratungs- und Weiterbildungsangebote und ein umfangreiches Informationsportal für den Kulturbereich bereitstellen. Erste Berichte kritisieren eine parteipolitische Vereinnahmung des Kultursektors.

Akademie der Künste projeziert Klima-Statements

Auf Einladung ihrer Präsidentin Jeanine Meerapfel beteiligen sich über 40 Mitglieder der Berliner Akademie der Künste an einer öffentlichen Projektion von Klimastatements an der gläsernen Fassade des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz. Hierzu zählen der Schriftsteller Uwe Timm, die Kunsthistorikerin Ulrike Lorenz oder der Grafiker und Verleger Klaus Staeck.

Klänge der Nachhaltigkeit beenden Musikfest Berlin

Mit der “Symphony of change” beendete das Stegreif Orchester sowohl das diesjährige Musikfest Berlin als auch die zweijährige Konzert- und Workshopreihe “#bechange – Klänge der Nachhaltigkeit”. Mit einer improvisatorischen Performance basierend auf der Rekomposition von Werken mehrerer Musikerinnen gelang dem Stegreif Orchester eine bisher ungehörte Ausdrucksform, die Musik und Nachhaltigkeit wechselseitig konfrontierte.

Kaktus Cartoon Awards Climate Change

Das Wilhelm-Busch-Museum zeigt in einer aktuellen Ausstellung eine Auswahl der besten Cartoons aus über 1.700 Einreichungen zum Kaktus Cartoon Award 2023 zu den Themen Klimawandel und Klimagerechtigkeit. Eine Jury um Karikaturist Gerhard Haderer und die Direktorin des Wilhelm-Busch-Museums Eva Jandl-Jörg hatte im Mai in Österreich vier Gewinner-Cartoons ausgezeichnet.

Dialog KlimaAnpassung

Mit dem “Dialog KlimaAnpassung” starten das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt einen breiten Beteiligungsprozess zur notwendigen Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute aus Bundesländern, Kommunen, Verbänden und Wissenschaft können ihre Expertise in die Strategieentwicklung einbringen. Auch Kulturakteure können sich am Dialog beteiligen.

Publikation zu Kulturarbeit im Klimawandel

In der Publikation „Kulturarbeit im Klimawandel“ präsentiert das bayrische Netzwerk STADTKULTUR Ergebnisse aus der gleichnamigen Schulungsreihe, Beiträge zu kulturpolitischen Weichenstellungen und Best Practice Beispiele aus dem Städtefestival „Kunst.Klima.Kunst“ mit Ansätzen des Nachhaltigkeitsmanagements sowie Formaten, die künstlerische Wege der Beschäftigung mit dem Klimawandel aufzeigen.

Aktuelle Projektförderung des Fonds Soziokultur

Beim Fonds Soziokultur können bis 2.11. modellhafte Projekte sozio-kultureller Akteure beantragt werden, die beispielsweise mit Theater, Medien, Pop oder Punk neue Formen der Bürgerbeteiligung oder künstlerische Impulse im Stadtteil, die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte oder Fragen von Integration, Interkultur, Inklusion sowie Ökologie oder Ökonomie erproben.

Förderprogramm für Orchester mit Fokus Nachhaltigkeit

Das mit 4,8 Millionen Euro ausgestattete Förderprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft“ legt den Schwerpunkt der aktuellen Ausschreibung auf die Themen Nachhaltigkeit und Diversität. Bis 15. Oktober können öffentlich finanzierte Sinfonie- und Kammerorchester sowie vergleichbar arbeitende Ensembles bis zu 400.000 Euro an Fördergeldern für einen Projektzeitraum von maximal zwei Jahren beantragen.

Nachhaltigkeitsrat zeichnet Kulturprojekte aus

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung zeichnete sowohl das KFZ Kultur- und Freizeitzentrum Marburg als auch das Norden Kulturfestival als “Projekt Nachhaltigkeit” aus. Das KFZ Marburg, Unterzeichner der Nachhaltigkeitsdeklaration für den Kulturbereich, erhielt die Auszeichnung für seine spartenübergreifende Reihe “nachhaltig@KFZ”, das Norden Festival für sein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept.

Klimawandel gefährdet historische Kulturgüter

Hochwasser, Hitze, Trockenheit und Klimawandelfolgen stellen für Baudenkmäler und historische Gärten eine zunehmende Gefahren dar. Politik, Klimaforschung und Denkmalpflege müssen sich stärker vernetzen, um das historische Erbe zu bewahren, fordert Constanze Fuhrmann vom Referat Umwelt und Kulturgüterschutz bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

The Big Green Project

Für das von Creative Europe geförderte Vorhaben „The Big Green Project“ haben sich 20 internationale Partner mit Theaterhäusern, Forschungseinrichtungen, Kunst-Kollektiven und Kulturhauptstädten zu einer großen Initiative zusammengeschlossen. Das Projekt, das sich künstlerisch und kulturell mit dem Klimawandel auseinandersetzt, findet im Rahmen der Kulturhauptstadt Bad Ischl – Salzkammergut 2024 statt.

Natur und Landschaft. Kunst im Klimawandel

In einer Ausstellung präsentieret der Berufsverband Bildender Künstler*innen Oberbayern Nord und Ingolstadt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk STADTKULTUR, dem Kunstverein Ingolstadt und dem Kulturreferat der Stadt Ingolstadt in der Kulturhalle P3 vom 1. bis 23 Juli einen Querschnitt künstlerischer Positionen aus der Region, die den gegenwärtigen Blick auf Natur und Klima aufzeigen.

Sustainable Theatre Lab

Als Partner des neu gestarteten “ligeti zentrums” beteiligt sich die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HFMT) an verschiedenen Laboratorien für Innovationen und gesellschaftliche Entwicklung. Für das Teilprojekt “Sustainable Theatre Lab”, in dem mit Studierenden experimentelle Bühnenformate entwickelte werden sollen, sucht die HFMT eine künstlerische Leiter:in mit einem Schwerpunkt auf ökologísche Nachhaltigkeit.

Klimakaution beim Theater Regensburg

Gemeinsam mit seinem Publikum wagt das Theater Regenburg ein Experiment zu einem klimaneutralen Theater. Zusätzlich zum Ticketpreis erhebt das Theater beim Ticketkauf eine Klimakaution in Höhe von 10 Euro (reduziert 5 Euro), die Besucher rückerstattet bekommen, die klimafreundlich anreisen. Nach Reduktion der Klimaemissionen sollen dann maximal 1 Prozent des Gesamtbudgets für Kompensationszahlungen verwendet werden.

Nachhaltige Kulturstrategie 2035

Die Stadtverwaltung Bonn arbeitet an einem neuen Konzept für eine nachhaltige Kulturstrategie bis 2035. Beauftragt wurde sie dazu vom Rat der Stadt Bonn. Nach einer Umfrage im Kulturbereich und Ergebnissen der Auftaktveranstaltung zur nachhaltigen Kulturstrategie sind fünf SDGs für den Bonner Kulturbereich von zentraler Bedeutung.

Nachhaltigkeit als Handlungsfeld der Schweizer Kulturförderung

Der Schweizer Bundesrat hat für den Zeitraum 2025 bis 2028 sechs neue Schwerpunkte für die Kulturförderung festgelegt. Zum Handlungsfeld “Kultur als Dimension der Nachhaltigkeit” zählen Massnahmen zur Unterstützung des Kultursektors und der Baukultur zur Bewältigung des Klimawandels, zum Schutz der Biodiversität und zur Förderung erneuerbarer Energien.

Wie nachhaltig ist die Musikkultur heute?

Zum Weltumwelttag gibt der Kulturwissenschaftler Ralf Weiß im Interview mit dem Treffpunkt Klassik von SWR2 einen Einblick, wie nachhaltig die Musikkultur ist und wie Zukunftsmusik klingt. Das Interview nimmt Bezug zu weiteren Beiträgen zu einem Schwerpunktthema „Zukunftsmusik Klimaschutz“ des deutschen Musikinformationszentrum (miz).

The Laboratory of the Future

Auf der 18. Architekturbiennale in Venedig wurde Brasilien für seinen Pavillon unter dem Titel “Terra” (Erde) mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Besonders gewürdigt wurden die “Philosophien und Vorstellungen der indigenen und schwarzen Bevölkerung mit Blick auf Formen der Wiedergutmachung”. Im Fokus der Biennale steht die Rolle der Architektur in Bezug auf Nachhaltigkeit und den Klimawandel.

Nachhaltigkeitsziele für Museen

Im Rahmen seiner Jahrestagung in Osnabrück veröffentlichte der Deutsche Museumsbund einen Leitfaden “Klimaschutz im Museum”. Grundlage der von mehr als 70 Expertinnen und Experten entwickelten Publikation bilden 5 Nachhaltigkeitsziele, zu denen Museen über die Nachhaltigkeitsdeklaration für den Kulturbereich eine Selbstverpflichtung eingehen können.

Artists for Nature

Das Museum Pfalzgalerie leistet mit seiner aktuellen Ausstellung „Artists for Nature“ einen Beitrag zur aktuellen gesellschaftlichen Debatte um die grundsätzliche Frage, was uns Natur wert ist. Die Ausstellung versammelt Positionen mehrerer Künstler:innen, die die Bedrohung der Natur zum Thema machen.

Augsburger Zukunftspreis 2023

Bis zum 12 Juni können sich Projekte, Initiativen, Einzelpersonen und Institutionen zu den Bereichen Klima, Gesellschaftlicher Zusammenhalt, nachhaltiges Wirtschaften sowie Kultur und Transformation für den Augsburger Zukunftspreis bewerben. Die Bewertung der Projekte orientiert sich an den Zukunftsleitlinien für Augsburg zu vier Nachhaltigkeitsdimensionen.

Nachhaltigkeit ist nicht zwingend nachhaltig

Der Kulturwissenschaftler Falko Schmieder setzt sich in einem Vortrag an der Universität Bonn kritisch mit der Geschichte und dem Bedeutungswandel des Nachhaltigkeitsbegriffs auseinander. “Das Konzept Nachhaltigkeit verleiht dem Wirtschaftswachstum ein Qualitätssiegel, dem nicht Selbstbegrenzung, sondern dauerhafter Anstieg eingeprägt ist”, so Schmieder.

Wie werden wir erdfest?

Die erdfest-Initiative eröffnet auch 2023 Erfahrungs- und Gestaltungsräume für ein »kreatives Wir« im Angesicht der Klimakrise. In Kooperation mit der global ausgerichteten Erd-Charta-Initiative finden die Erdfeste vom 16. bis 29. Juni, dem Wochenende vor der Sommersonnenwende bis zum internationalen Erd-Charta-Tag statt.

Nachhaltigkeit im Fokus des Beethoven Fests Bonn 2023

Unter dem Motto “Festival über Leben” möchte das Beethovenfest Bonn 2023 die Grundlagen des Lebens und die Bedingungen des Überlebens befragen und vor allem das Lebendige feiern. In zahlreichen Konzerten des diesjährigen Festivals steht Musik im Zentrum, die aus der Begegnung von Mensch und Natur erwächst, darunter Gustav Mahlers “Lied von der Erde” sowie viele neue Stimmen, die das gegenwärtige, krisenhafte Naturverhältnis in Klängen verarbeiten.

Kultur-Fördermittel für Klimaschutz

Das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur in Schleswig-Holstein unterstützt Kulturakteurinnen und -akteure bei spartenübergreifenden Kulturprojekten, die im Zusammenhang mit der Klima- und Energiekrise stehen. „Wir fördern gezielt Projekte von Kultureinrichtungen, die der Umsetzung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz dienen”, so Kultur-Staatssekretär Guido Wendt.

Ausbau von Klimaschutz in Kultureinrichtungen

Die Klimaschutzstiftung BW setzt das laufende Programm Klimaschutz in Kultureinrichtungen mit weiteren 250.000 Euro fort. Dabei wird zusätzlich eine Weiterbildungsakademie für Klimamanagement entstehen und Tandem-Partnerschaften ins Leben gerufen, in denen größere Kulturinstitutionen ihr Wissen im Bereich Klimamanagement an Einrichtungen ohne Vorkenntnisse weitergeben.

Deutscher Preis für Nature Writing 2023

Mit der Ausschreibung des Deutschen Preises für Nature Writing sucht der Verlag Matthes & Seitz Berlin in Kooperation mit dem Umweltbundesamt sowie der Stiftung Kunst und Natur bis zum 30. April Autorinnen und Autoren, die sich mit der Wahrnehmung von Natur, mit dem praktischen Umgang mit dem Natürlichen, mit der Reflexion über das Verhältnis von Natur und Kultur und mit der Geschichte der menschlichen Naturaneignung auseinandersetzen.

Beratungsprogramm “Start in die Nachhaltigkeit”

Ein neues Beratungsprogramm der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel soll Kultureinrichtungen dabei zu unterstützen, ihre gesellschaftliche Verantwortung angesichts der ökologischen Herausforderungen wahrzunehmen und auf dem Weg in eine und klimagerechte Zukunft zu begleiten. Ziel des Programms ist es, die teilnehmenden Kultureinrichtungen zu befähigen, einen individuell zugeschnittenen, strategischen Nachhaltigkeitsprozess zu starten.

Leitfaden zu Denkmalschutz und Solarenergie

Das Landesdenkmalamt Berlin veröffentlichte einen Solarleitfaden, der zeigt, wie sich Denkmalschutz und Solarenergienutzung vereinbaren lassen. Der Leitfaden gibt einen praxisorientierten Überblick, wo überall Solaranlagen auf und an Denkmalen angebracht werden können und die schützenswerten Eigenschaften des Denkmals trotzdem gewahrt bleiben. „Denkmalschutz und das Fördern erneuerbarer Energie sind kein Widerspruch“, so Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut.

Ackerkonzert

Für eine Matinée zur Bodenfruchtbarkeit verlässt die Staatsphilharmonie Nürnberg ihre feste Bühne und schlägt auch bei der Finanzierung einen unkonventionellen Weg ein. Für ein “Ackerkonzert” auf einem Hofgut am Bodensee arbeitet das Orchester mit der Bio-Stiftung Schweiz zusammen und hat vom 3. März bis zum 17. April eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Klimabewusster Feiern

Nach Erfahrungen des Berliner Vereins Clubliebe, ist in Berliner Clubs die Nachfrage nach kostenlosen Energieberatungen, die der Verein in seinem Projekt Clubtopia anbietet, zuletzt stark gestiegen und kann der Bedarf kaum gedeckt werden. Auch die Anzahl der Clubs, die den „Code of Conduct“, eine Selbstverpflichtung für eine nachhaltige Clubkultur, unterschrieben haben oder dies planen, ist deutlich gestiegen.

THE PRESENT rettet die Welt

In musikalisch-performativen Reaktionen auf die Klimakrise lädt das Vokalensemble THE PRESENT von März bis Juli 2023 ein, mal eben die Welt zu retten – an Orten, die untrennbar mit Berlins Verwandlung und einem neuen Verständnis von Natur und Stadt verbunden sind. In einer ehemaligen Friedhofskapelle auf dem Gelände der Berliner Prinzessinnengärten steht der erste Teil der Trilogie im Zeichen des Abschieds von althergebrachten Verhaltensweisen und liebgewonnenen Bequemlichkeiten.

So wollen Bayerns Kulturbetriebe CO₂ sparen

Zahlreiche Kultureinrichtungen und Kulturveranstaltungen in Bayern wie das Tollwood Festival, das Lenbach Haus oder die Bamberger Symphoniker haben in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen, im Museumsbetrieb oder bei Konzertreisen Treibhausgasemissionen einzusparen. Im Ägyptischen Museum resultieren aus der Nachtabschaltung der Lüftungsanlagen bei Strom und Wärme jeweils 50 Prozent und bei Kälteenergie 75 Prozent Einsparungen.

Kunstwerk Gaia

Vom 4. bis 26. März präsentiert die Dresdner Frauenkirche in ihrem Hauptraum die Kunstinstallation »Gaia«. Unter der Überschrift »Achtung zerbrechlich!« ermöglicht das Kunstwerk eine Auseinandersetzung mit der Schönheit wie auch der Fragilität des Planeten Erde. In den Abendstunden ist das Kunstwerk mit musikalischer Begleitung des Komponisten Dan Jones zu erleben.

Allianzen zwischen Wissenschaft und Kultur

Anlässlich der Internationalen Filmfestspiele Berlin weist die Polarforscherin Antje Boetius als wissenschaftliche Beraterin der Berlinale darauf hin, dass die Kultur in der Bekämpfung des Klimawandels eine wichtige Rolle einnehmen kann. Hierzu gehöre es wie bei der Verfilmung des Buches “Der Schwarm” Tragödien emotional erfahrbar machen.

Kunst + Zukunft + Nachhaltigkeit

Kinder und Jugendliche können in einem aktuellen BNE-Programm des Kunstmuseums Bonn erleben, welche kreativen Potentiale sie selber besitzen, wie viel Kraft in Verwandlungs- und Veränderungsprozessen steckt, dass sie ihre eigenen Ideen verbreiten können, dass sie mit Materialressourcen verantwortlich und gewinnbringend umgehen und dass hierfür die Kunst wichtige Impulse geben kann.

Frugaler Wohlstand

In einem zweiteiligen Essay “Frugaler Wohlstand – Warum wir weniger Reichtum für wenige und mehr gerechte Freiheit für alle brauchen” plädiert Wolfgang Sachs für eine Ökonomie des “Genug” als Gegenmittel zur Herrschaft des “Immermehr”. Nur Suffizienz zeige einen Ausweg aus der expansiven Moderne und ermögliche der Weltgemeinschaft eine humane Zukunft.

Allein mit Vernunft ist das Klima nicht zu retten

Nach einer aktuellen Studie zum Zusammenhang von moralischen Grundwerten und umweltbewusstem Verhalten unterstützen Personen mit hohen moralischen Grundwerten Klimaschutzbemühungen wie Energieeinsparungen oder umweltpolitische Maßnahmen stärker. Wo individuelle Rationalität versagt, kann Moral und insbesondere eine universalistische Moral kollektive Rationalität unterstützen, so der Verhaltensökonom Heinz Welsch.

Fünf Kultureinrichtungen erstellen Klimabilanzen

Dem “Würzburger Bündnis KlimaKultur” gehören alle Kultureinrichtungen der Stadt Würzburg und einige freie Kulturträger an. Im November starteten die Stadtbücherei, das Museum im Kulturspeicher, das Theater Chambinzky und die Festivals Hafensommer sowie Umsonst & Draußen die Erarbeitung von Klimabilanzierungen als Grundlage für wirkungsvolle Klimaschutzmaßnahmen.

Museen mit grünem Anstrich

Noch ist der von der Bundesregierung beschlossene Kulturfonds Energie in Höhe von einer Milliarde Euro vom Haushaltsausschuss bis voraussichtlich Januar gesperrt. Kurator*innen mehrerer Museen berichten, welche Energieeffizienzmaßnahmen Museen bereits ausgeschöpft haben.

Mehr Nachhaltigkeit bewirken

Mit der Agenda „Nachhaltigkeit im Kulturbetrieb“ startete die Stadt Worms unter Beteiligung zahlreicher Kulturakteure einen Prozess, der durch und in der Kultur mehr Klimaschutz bewirken soll. „Gemeinsam haben wir in diesem Prozess die Möglichkeit, nicht nur unser eigenes Handeln zu reflektieren, sondern auch andere zum Handeln zu motivieren”, so Dr. David Maier, Kulturkoordinator der Stadt Worms.

Climate Cultures Call

Der Climate Cultures Call der Allianz Foundation fördert Projekte und Initiativen, an der Schnittstelle von Klimawandel und Kultur. Gefördert werden zehn Projekte, in denen Künstler*innen, Kulturschaffende, Aktivist*innen, Umweltschützer*innen, Bürgerinitiativen, NGOs, Wissenschaftler*innen, Start-ups oder Stadtplaner*innen neue Allianzen bilden.

greenlab der weißensee kunsthochschule

Das greenlab an der weißensee kunsthochschule berlin setzt seit mehreren Jahren nachhaltige Designstrategien um. Im neuen Magazin der weißensee Kunsthochschule zum Thema Nachhaltigkeit erläutern die greenlab-Gründerinnen Zane Berzina, Heike Selmer, Barbara Schmidt und Lucy Norris das Konzept.

Klimaneutrales Museum

Um seinen CO2-Fußabdruck beziffern und Maßnahmen zur Reduzierung ableiten zu können, hat das Museum Wiesbaden im Kontext des Vorhabens „CO2-neutrale Landesverwaltung“ im Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium der Finanzen, dem Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst als zweites hessisches Museum eine Klimabilanz erstellt.

Kulturbereich setzt mit Deklaration auf Nachhaltigkeit

Bundesweit unterzeichnen zahlreiche Kunst- und Kultureinrichtungen, Kulturverwaltungen, Kulturverbände und Kulturtreibende eine Nachhaltigkeitsdeklaration für den Kulturbereich. Mit einer Selbstverpflichtung schaffen 42 Organisationen und Akteure aus Bibliotheken, Festivals, Film, Konzerthäusern, Kunst, Literatur, Museen und Soziokultur ein Fundament für ihre Ausrichtung an Nachhaltigkeit, kultureller Vielfalt und Klimaschutz.

Der dritte Ort soll warm bleiben

In Bibliotheken werden Wissen, Medien und seit einiger Zeit auch Dinge und Pflanzen geteilt. Das Prinzip des Ausleihens ist von Natur aus nachhaltig. Die Geschäftsführerin des Bibliotheksverbandes Barbara Schleihagen über soziale Nachhaltigkeit und Heizen in Bibliotheken.

Grüne Moderne. Die neue Sicht auf Pflanzen

Was ist dem Menschen die Pflanze? Die Ausstellung “Grüne Moderne. Die neue Sicht auf Pflanzen” führt zurück ins frühe 20. Jahrhundert und fragt nach der Darstellung der Pflanze in den Künsten und ihrer Betrachtung in der Botanik. Die Ausstellung widmet sich dem Thema in den drei Kapiteln “Die Pflanze als das Andere”, “Die Pflanze als das Angeeignete” und “Die Pflanze als Verwandte”.

Förderprogramm “Klimafitte Kulturbetriebe”

Transformations- und Innovationsschritte im Sinne der Klimaneutralität sind mit erheblichen Investitionen verbunden und können von den Kulturbetrieben oftmals nicht aus eigener Kraft finanziert werden. Daher setzt das österreichische Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport mit Mitteln aus der Aufbau- und Resilienzfazilität der Europäischen Union Anreize für ökologische Investitionen im Kulturbereich.

Klimawandel fordert Weichenstellung beim Wörlitzer Gartenreich

Der geringe Wasserspiegel im Gewässer der Parkanlagen von Wörlitz lässt im Hitzesommer keine Gondelfahrten zu, nachdem 2018 aufgrund von Trockenheit bereits 100 alte Bäume gefällt werden mussten. Da sich die Neubesetzung des Direktoriums der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz verschiebt, wartet die Parklandschaft weiter auf Weichenstellungen im Umgang mit dem Klimawandel.

Kulturerbebeitrag zur nachhaltigen Entwicklung

Das schweizerische Bundesamt für Kultur (BAK) fördert neu Vorhaben zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes und hebt damit die wichtige Rolle der lebendigen Traditionen für die nachhaltige Entwicklung hervor. Für die Jahre 2022 bis 2024 wurden zwei Schwerpunkte festgelegt: Bewahrung und Nachhaltigkeit. Vorhaben mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit heben den Beitrag des lebendigen Kulturerbes zur nachhaltigen Entwicklung hervor.

Austauschprogramm für Jugendliche zum Thema Klimaanpassung

Im Rahmen des EU LIFE Green Heart Projektes zum Thema städtische Anpassung an den Klimawandel schreibt die Stadt Düsseldorf einen Jugendaustausch mit seinem französischen “Klima-Zwilling” Toulouse aus. Zwischen 30. September und 8. Oktober werden die Teilnehmenden unter anderem gemeinsam an Workshops zum Thema Klimaschutz und Klimaanpassung teilnehmen und an Veranstaltungen des Dream City Festivals in Tunis teilnehmen.

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